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Kindergarten BorkumIn die Kita können Kinder ab dem ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt aufgenommen werden. Vom ersten bis zum dritten Lebensjahr werden die Kinder in der Kinderkrippe betreut. In besonderen Fällen können auch Kinder unter einem Jahr aufgenommen werden. Bei Bedarf können Kinder ab dem zweiten Lebensjahr in den altersübergreifenden Gruppen aufgenommen werden, wenn es die Platzkapazität zulässt.

Die Eingewöhnung erfolgt nach dem "Berliner Eingewöhnungsmodell".

Dieses startet mit einer Grundphase von 3 Tagen, in der Mutter oder Vater und das Kind jeweils für 2 Stunden im Gruppenraum sich umschauen und an die neue Umgebung gewöhnen können.

Ab dem 4. und 5. Tag verabschiedet sich die Mutter oder der Vater, verlässt den Raum, bleibt aber in der Nähe und kommt nach kurzer Zeit wieder. Nach der ersten Trennungphase beginnt die Stabilisierungsphase, das Kind bleibt über längere Zeit (ca. 2 bis 3 Stunden) allein in der Gruppe.

Das Ziel ist es, dass die Eltern sich nicht mehr in der Kita aufhalten, aber jederzeit erreichbar sind. Die Eingewöhnung ist dann beendet, wenn das Kind sich schnell von der Erzieherin trösten lässt und grundsätzlich in guter Stimmung spielt.

Ab dem vollendeten dritten Lebensjahr werden die Kinder in den Kindergartengruppen betreut. Der Übergang von Kinderkrippe zum Kindergarten wird behutsam gestaltet. Bevor ein Kind wechselt, besucht es schon regelmäßig seine neue Gruppe, um die neuen Kinder und Bezugspersonen kennenlernen zu können.

Die Vergabe der Kindertagesstättenplätze bei Neuaufnahme richten sich der Reihenfolge nach dem Alter des Kindes, soweit keine besonderen Situationen des Kindes und seiner Sorgeberechtigten zu berücksichtigen sind.

Sobald eine besondere Situation zu berücksichtigen ist, erfolgt die Vergabe der Plätze nach folgenden Kriterien:

  • Kinder, deren Wohl nicht gesichert ist
  • Kinder, deren Sorgeberechtigten einer Ausbildung oder Erwerbstätigkeit nachgehen
  • Sonstige soziale Situationen des Kindes und seiner Sorgeberechtigten

Die Aufnahme für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen und Behinderungen in die integrativen Gruppen erfolgt gemäß §§52, 54(1) des SGB XII in Verbindung mit §55(2) und 56 des SGB IX. Diese sagen aus, dass Personen, die eine Behinderung haben oder von einer Be­hin­de­rung bedroht sind, Leistungen der Eingliederungshilfe erhalten, wozu die heil­pä­da­go­gische Betreuung in einer integrativen Gruppe gehört. Generell spielt für die Aufnahme eines Kindes mit Behinderung die Art der Beeinträchtigung keine Rolle.